Darlehen für Mitarbeiter

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Wenn Sie einen Kredit benötigen um beispielsweise eine Wohnungseinrichtung zu finanzieren kann es sich lohnen bei Ihrem Arbeitgeber nachzufragen ob dieser ein Darlehen für Mitarbeiter anbietet. Vor allem wenn Sie schon länger dort beschäftigt sind, bestehen gute Chancen, dass Ihr Arbeitgeber das Darlehen bewilligt. Der Vorteil liegt bei einem in der Regel geringeren Zinssatz. Außerdem benötigt der Arbeitgeber zumeist keine weiteren Sicherheiten und er wird im Regelfall auch keine Abfrage bei der Schufa durchführen. .

Darlehensvertrag und Rückzahlung des Darlehen für Mitarbeiter

Wichtig ist, dass Sie mit Ihrem Arbeitgeber einen schriftlichen Darlehnsvertrag aufsetzen. Darin werden alle Modalitäten wie Kreditsumme, Zinssatz, Rückzahlung schriftlich festgehalten. Wenn Sie keinen schriftlichen Darlehnsvertrag schließen, zählt das Darlehen für Mitarbeiter voll als steuerpflichtiges Einkommen. Falls Sie im Vertrag keinen Zinssatz benennen, gilt das Darlehen als zinslos. In den meisten Fällen zahlen Sie das Darlehen über eine Verrechnung des monatlichen Gehalts. Ihr Gehalt darf dabei nach Abzug der Rate nicht unter die Pfändungsfreigrenze sinken. Auch wenn Sie Teilzeit arbeiten, haben Sie nach dem Gleichbehandlungsgesetz Anspruch auf dieselben Bedingungen, wie ein Mitarbeiter der Vollzeit arbeitet.

Berechnung des geldwerten Vorteils

Erhalten Sie von Ihrem Arbeitgeber einen günstigeren Zins als am Markt üblich wäre, so zählt der Unterschied als geldwerter Vorteil und muss somit versteuert werden. Als marktüblicher Zins gilt dabei der von der Bundesbank genannte Durchschnittszinssatz. Dieser darf mit 96 Prozent angesetzt werden. Beträgt der durchschnittliche Zinssatz beispielsweise 5 Prozent, so entsteht kein geldwerter Vorteil wenn der Zinssatz nicht geringer als 4,8 Prozent ausfällt. Zusätzlich besteht noch ein monatlicher Steuerfreibetrag in Höhe von 44 Euro. Sie müssen also nur bei sehr hohen Darlehen mit einer Versteuerung des geldwerten Vorteils rechnen.

Beendigung des Arbeitsverhältnisses vor Rückzahlung des Darlehens

Auch wenn Ihr Arbeitsverhältnis innerhalb der Laufzeit des Darlehen für Mitarbeiter endet, ist der Arbeitgeber nicht berechtigt, von Ihnen die sofortige Rückzahlung zu verlangen. Die Kündigungsfrist beträgt bei einem Darlehen für Mitarbeiter grundsätzlich drei Monate. Auch danach gelten für eine Rückzahlung die Pfändungsfreigrenzen. Der Arbeitgeber hat das Recht nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses für die Restsumme einen marktüblichen Zinssatz zu berechnen.

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